Direkt zum Inhalt springen
login.png Login    |
de | en
MyTUM-Portal
Technical University of Munich

Technical University of Munich

Sitemap > Bulletin Board > Diplomarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten > Web Service Ecosystems – Empirische Untersuchung eines neuen Phänomens
up   Back to  News Board    previous   Browse in News  next    

Web Service Ecosystems – Empirische Untersuchung eines neuen Phänomens

05.10.2009, Diplomarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten

Project Proposal – BA / MA / IDP / Projektstudium

Problem

Dienstleistungen werden für entwickelte Volkswirtschaften immer wichtiger da sich im Rahmen der Globalisierung die Herstellung physischer Produkte immer leichter in Länder mit geringeren Lohnkosten verlagern lassen. Mit der zunehmenden Bedeutung von Dienstleistungen gewinnt auch die vernetzte Erstellung und Auslieferung von Dienstleistungen an Bedeutung. Dies führt zu neuen Herausforderungen und Möglichkeiten im Bereich "Value Webs" und dem "Internet of Services".

Die fortschreitende Reife der Techniken und Standards, auf denen die Entwicklung von Web Service-basierten Applikationslandschaften basiert, hat serviceorientierte Architekturen (SOA) zu einem der bekanntesten Ansätze für die Gestaltung von IT-Landschaften gemacht. Der Kern von SOA sind Dienstleistungen (Services), die eine Gruppe eng gekoppelter Geschäftsfunktionen repräsentieren. Auf diesem Prinzip aufbauend, entstehen aus einzelnen Modulen neue kombinierte Dienstleistungen, die anpassungsfähige, durchgängige Geschäftsprozesse über Organisationsgrenzen hinweg implementieren können. Dieses Phänomen wird durch das Konzept eines Service Ecosystem beschrieben.

Service Ecosystems greifen die Idee kombinierter Dienstleistungen auf, indem die Konzeption, Kombination und Erbringung einer Dienstleistung an den spezifischen Anforderungen des Geschäftsmodells bzw. den Eigenschaften der zu unterstützenden Geschäftsprozesse ausgerichtet wird. Teilnehmer eines Service Ecosystems können individuelle Dienstleistungen durch Kombination und Ergänzung angebotener Dienstleistungen des Service Ecosystems entwickeln. Diese können gleichzeitig aber auch wieder anderen Teilnehmern angeboten werden.

Ziel

Diese Forschung sollte mit der Sammlung und Beschreibung einer umfangreichen Sammlung an Beispielen für Service Ecosystems beginnen. Eine deskriptive Analyse sollte Aspekte wie funktionale Bandbreite, Anzahl und Typ der beteiligten Akteure sowie angebotene Produkte und Dienstleistungen sowie technische Architektur beinhalten. Basierend auf dieser einführenden Betrachtung sollten tiefergehende Untersuchungen der Governancestruktur und der vorhandenen Geschäftsmodelle untersucht werden. Diese empirische Untersuchung sollte sich dabei auf qualitative Studien stützen, wie zum Beispiel halb-strukturierte Interviews mit Schlüsselpersonen. Ggfs. soll ein Vergleich mit bestehenden, IT-gestützten Unternehmensnetzwerken angestellt werden.

Aufgabenstellung

Erhebung, Dokumentation und Analyse von Fallstudien zu verteilten, servicebasierten Dienstleistungsnetzwerken wie z.B.

  • Salesforce (http://www.salesforce.com),
  • Strikeiron (http://www.strikeiron.com), und
  • Prozessportal Smart Service Queensland (https://www.smartservice.qld.gov.au).

Voraussetzungen

Leistungsbereitschaft und Engagement.

Kontakt: Christoph Riedl riedlc@in.tum.de (I17, Prof. Krcmar)

More Information

http://home.in.tum.de/~riedlc/Proposal%20Service%20Ecosystems%20-%20Empirisch.pdf

Todays events

no events today.

Calendar of events