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Diplomarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten

Industrielle Biotechnologie: Kunststoffe/Polymere, Feinchemikalien und Biodiesel aus nachwachsenden Rohstoffen – Optimierung von Enzymen zum Abbau von Lignin

19.04.2010, Abschlussarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten

Die petrochemische Industrie sieht sich zunehmend mit dem Problem des Klimawandels, dem Verbrauch fossiler Brennstoffe und einem zunehmenden, öffentlichen Umweltbewusstsein konfrontiert. Vor dem Hintergrund der zu erwartenden Rohstoffknappheit sollen zukünftig auch Treibstoffe und Chemikalien aus Biomasse hergestellt werden. Eine alternative Rohstoffquelle bildet Lignin, das als ein Hauptbestandteil (30-40%) in Stroh oder Holz vorliegt und bei der Verarbeitung von Holz in chemisch-technischen Prozessen, z.B. in der Papierindustrie, schon heute in großen Mengen anfällt. Lignin kann so eine regenerative Quelle für phenolische Chemikalien sein, die unter anderem in Polymeren/Kunststoffen, Industrieschäumen und Klebern bis hin zu Biodiesel, Anwendungen finden. Ziel der Arbeit ist die Optimierung des Lignin-Aufschlusses durch Protein Engineering von selektiven, Lignin spaltenden Enzymen. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der neuen Fraunhofer Projektgruppe BIOCAT in Straubing durchgeführt. Techniken: Arbeiten mit HPLC, chirale HPLC, LC-MS, GC-MS, Bioreaktoren, Pipettierroboter, Klonierungen, Mutagenese, Enzym-Assays; Erforderliche Kenntnisse / Qualifikationen: Geeignet für Studenten/innen der Biologie, Biotechnologie, Biochemie, Lebensmitteltechnologie oder vergleichbar;

Beschreibung:
Die petrochemische Industrie sieht sich zunehmend mit dem Problem des
Klimawandels, dem Verbrauch fossiler Brennstoffe und einem
zunehmenden, öffentlichen Umweltbewusstsein konfrontiert.
Vor dem Hintergrund der zu erwartenden Rohstoffknappheit sollen zukünftig
auch Treibstoffe und Chemikalien aus Biomasse hergestellt werden.
Eine alternative Rohstoffquelle bildet Lignin, das als ein Hauptbestandteil
(30-40%) in Stroh oder Holz vorliegt und bei der Verarbeitung von Holz in
chemisch-technischen Prozessen, z.B. in der Papierindustrie, schon heute
in großen Mengen anfällt.
Lignin kann so eine regenerative Quelle für phenolische Chemikalien sein,
die unter anderem in Polymeren/Kunststoffen, Industrieschäumen und
Klebern bis hin zu Biodiesel, Anwendungen finden.
Ziel der Arbeit ist die Optimierung des Lignin-Aufschlusses durch Protein
Engineering von selektiven, Lignin spaltenden Enzymen.
Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der neuen Fraunhofer
Projektgruppe BIOCAT
in Straubing durchgeführt.

Techniken:
Arbeiten mit HPLC, chirale HPLC, LC-MS, GC-MS, Bioreaktoren,
Pipettierroboter, Klonierungen, Mutagenese, Enzym-Assays

Erforderliche Kenntnisse / Qualifikationen:

Geeignet für Studenten/innen der Biologie, Biotechnologie, Biochemie,
Lebensmitteltechnologie oder vergleichbar

Kontakt: jochen.reiter@tum.de

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