DA/IDP/MA Informatik/Wirtschaftsinformatik: Evaluation von Grails als Framework für die Entwicklung von Java Portlets
06.03.2009, Abschlussarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten
Im Rahmen dieser Arbeit soll anhand der Java Portlet Spezifikation evaluiert werden, in wie weit sich das Applikationsframework Grails für die Entwicklung von Java Portlets eignet.
Thematische Einordnung
Ein Portal ist eine Webanwendung, die es ermöglicht personalisierte Informationen aus unterschiedlichen Quellen darzustellen. Ein Portlet ist eine Anwendung, die einen speziellen Inhalt darstellt und in einem Portal integriert werden kann. Die Java Portlet API beschreibt, wie solche Portlets zu entwickeln sind. Grails ist ein Anwendungs-Framework im Java-Umfeld, dass auf der Skriptsprache Groovy aufbaut und das "coding by convention"-Paradigma verfolgt, um die Anwendungsentwicklung zu vereinfachen. Durch einen Plugin-Mechanismus ist Grails auch in der Lage, Anwendungen zu entwickeln, die der Java Portlet Spezifikation entsprechen.
Aufgabenstellung
Aufgabe dieser Arbeit ist die Evaluation des Grails-Plugins für die Portletentwicklung. Ziel ist es zu Evaluieren, welche Vorgaben der Java Portlet Spezifikation von Grails bereits umgesetzt werden und ob sich Grails für die Entwicklung von Portlets für den produktiven Einsatz eignet. Dazu ist es notwendig, sich in die Java Portlet Spezifikation einzuarbeiten, Einsatzszenarien für Portlets abzuleiten und entsprechende Beispiele mit Hilfe von Grails zu implementieren und die dabei gemachten Erfahrungen zu dokumentieren.
Voraussetzungen
- Sehr gute Programmierkenntnisse in Java
- Idealerweise Erfahrung in der Entwicklung von Webanwendungen mit Java
- Fähigkeit sich in fremden Quellcode einzuarbeiten
- Interesse an Open Source Software
- Selbstständige Arbeitsweise
Sonstiges
Die Arbeit kann mit einer Hiwi-Stelle am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik kombiniert werden, bei der auf Basis von Grails eine Fallstudiendatenbank für ein Forschungsprojekt entwickelt wird. Die Stelle kann nach Absprache einen Umfang von 20 Stunden pro Woche haben.
Kontakt: Sebastian Esch, E-Mail: esch@in.tum.de, Tel.: 089/289 19511, Lehrstuhl I17 (Prof. Krcmar)


